auf der Webseite des Café Jerusalem e.V.
Das Café Jerusalem ist ein christlich-soziales Werk in der Bahnhofstr. 44 in Neumünster, also mitten in Schleswig-Holstein. Wir versorgen nach bestem Vermögen Menschen in Not mit Frühstück und Mittagessen, mit Lebensmittelpaketen, Hygieneartikeln u.v.m. Jeder Gast ist willkommen! Unser Café wird ausschließlich durch Spenden getragen.
Die Not, der wir täglich begegnen ist ausgesprochen groß. Daher danken wir allen Spendern von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung! Wir sind sehr darauf angewiesen. Nur durch Sie ist unsere Arbeit möglich, nur durch Sie gibt es das Café Jerusalem und nur durch Sie können wir unseren Gästen Zuwendung, Ermutigung und vielerlei Hilfen zum Leben schenken!
Kontakte:
Café Jerusalem e.V. , Bahnhofstr. 44 , 24534 Neumünster
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr - jeweils von 9 bis 14 Uhr
Mittwochs von 11 bis 13 Uhr Einsatz im Rencks-Park
Tel. 04321 - 41755
E-Mail: buero@cafe-jerusalem.org , info@cafe-jerusalem.org , cjvorsitz@gmail.com
1. Vorsitzender Gerd Jablonski , 2. Vorsitzende Dörte Worreschk
Spendenkonto:
Café Jerusalem e.V. , VR Bank zwischen den Meeren eG –
IBAN DE78 2139 0008 0003 0009 31 – BIC: GENODEF1NSH .
Eine kleine Ära geht zu Ende

Im Café gibt es in diesem Jahr eine wichtige personelle Veränderung. Unser Geschäftsführer Siamak Aminmansour wird uns ganz verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen.
Er prägte fast sechs Jahre lang das Tagesgeschäft im Café. Oft auf Zeitungsfotos abgebildet, eine neue Aktion planend, mit Personen des öffentlichen Lebens im Gespräch oder einfach mit einer Spendendose auf dem Großflecken unterwegs – hat er vieles in Bewegung gebracht und in Bewegung gehalten.
Unter den Augen der Öffentlichkeit verborgen, wirkte er aber auch bei der Essenszubereitung in der Küche mit, war vertieft in Mitarbeitergespräche oder besuchte Schulklassen und stellte die Arbeit des Café Jerusalem vor.
Als studierter Theologe und als einer, der im In- und Ausland aktiv war, hatte er Erfahrung sowohl in organisatorischen, als auch in gastronomischen Bereichen gesammelt. Vieles davon brachte er in das Café Jerusalem ein und setzte es um.
Er war einerseits leitender Mitarbeiter für das zumeist ehrenamtliche Team, aber natürlich gleichzeitig auch Teil des Teams. Ich möchte an dieser Stelle meine Wertschätzung für seine Person zum Ausdruck bringen. - Die Mitarbeiterschaft und die Mitgliederschaft des Café Jerusalem bedanken sich für alles Gute, das wir von dir erfuhren und wünschen dir, lieber Siamak, an dieser Stelle, großes Gelingen und Gottes reichen Segen auf deinem weiteren Lebensweg!
Auch wenn sich manchmal einige Entwicklungen nicht aufhalten lassen, so finde ich persönlich es unendlich wichtig, dass Autoritäten geachtet und geehrt werden! Dieses Lebensprinzip gilt nach meinem Dafürhalten nicht nur für Autoritätspersonen im Dienst, sondern auch ganz besonders für Leitungspersonal und Obrigkeiten, die aus dem Dienst geschieden sind und ihre Tätigkeit woanders weiterführen bzw. in Rente gehen. Ihnen allen gebührt Respekt und Ehrerbietung.
Denn Leiten bedeutet nicht nur, dass man sich zeitlich und seelisch oft ganz schön verausgabt, es bedeutet auch Überlegensprozesse, die weit über den Feierabend hinausgehen, es bedeutet manchmal schlaflose Nächte und es bedeutet auch immer wieder, dass man schwere Entscheidungen fällen muss.
September 2026 , Gerd Jablonski , 1. Vorsitzender Café Jerusalem e.V.
Was wir momentan wirklich gut gebrauchen können Herbst 2026
Als Spendenwerk sind wir in hohem Maße auf Geldspenden angewiesen um unsere Hilfeleistungen durchzuführen. Gleichzeitig haben wir aber auch immer wieder konkreten Bedarf an einzelnen Waren und auch Lebensmitteln.
So würden wir uns aktuell über Folgendes ganz besonders freuen: - Gemüse, Eier - Fleisch- und Milchprodukte (unter Einhaltung der Kühlkette) - Kleine Zelte - Zahnbürsten und Zahnpasta - Haarshampoo
Topaktuell: Unser christliches Sozialwerk sucht ab November 2026 eine(n) neue(n) leitende(n) Mitarbeiter(in) für 20 Stunden die Woche vormittags (Mo., Di., Do., Fr)
Zu den Aufgaben gehören Organisation, Mitarbeiterführung, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit, sowie das Setzen geistlicher Impulse. Uns ist eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus wichtig, der der Herr dieser Arbeit ist.
Erfahrungen oder eine Qualifikation in theologischer, sozialer und/ oder seelsorgerlicher Arbeit wären hilfreich.
Das Café Jerusalem ist stets dankbar für weitere Unterstützung in den Bereichen Küche, Tresen und Lager durch neue ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
Aktuelle Termine:
# Unser Kostenloser Deutschkurs im Café findet jeden Freitag von 14 bis 16:30 Uhr statt!
# An jedem zweiten Sonntag im Monat um 10:30 Uhr feiern wir im Café Jerusalem einen öffentlichen Gottesdienst.
_________________________________________________________________________________________
1,70 Euro - das war alles was der Geldbeutel unseres Gastes noch beinhaltete. Der Monat war noch lange nicht zu Ende. Traurig und still saß er am Tisch; es war sein erster Besuch im Café Jerusalem. Schnell erging eine sanfte Einladung zu einem ausgiebigen Frühstück. Eine Mangoscheibe, zwei Brötchen, ein Schokohörnchen, dazu Frischkäse und etwas Marmelade in einem Extra-Schälchen und vor allen Dingen natürlich ein frisch gebrühter, heißer Kaffee.
In Ruhe genoss er das Frühstück und der Hunger schien zu weichen. Mittlerweile gesellten sich weitere Gäste am Tisch hinzu. Das ist hier völlig normal. - Unser Besucher ging nach einer ganzen Weile dann selbst an den Tresen und fragte, ob er noch eine weitere Tasse Kaffee haben könne. Das Tresenteam kam diesem Wunsch sehr gerne nach.
Irgendwann am späten Vormittag, setzte sich ein Mitarbeiter des Cafés mit einem Getränk in die freundliche Runde. Ganz beiläufig bekam er dabei mit, wie ein Gast gerade kurz zuvor seinen Geldbeutel gezückt hatte und 10 oder vielleicht waren es auch 20 Cent herausnahm und unserem Besucher in die Hand drückte ...
Ein Mittagessen und eine Lebensmitteltüte später, gab es dann sogar Gelegenheit für ein kleines, persönliches Gespräch mit unserem neuen Gast. - Unser Mitarbeiter berichtete danach nur - wie einfach doch Zuhören ist - und wie unendlich viel wichtiger als jedes Essen und jedes Geld das Miteinander-Sprechen ist ...
Gerd Jablonski , 1.Vorsitzender des Café Jerusalem e.V , 10.10.2024
_____________________________________________________________________________________
Ein bemerkenswertes Telefonat, vor einigen Wochen wurde ich von einem Spender des Cafés während einer Autofahrt angerufen. Der freundliche Anrufer erkundigte sich nach dem Stand der Dinge bezüglich des Hauskaufs. Freudig konnte ich ihm über meine Freisprecheinrichtung mitteilen, dass nach rund einem halben Jahr die volle Summe eingegangen sei und das Cafégebäude nun uns gehört. Ich dankte ihm daraufhin vielmals für die großzügige Unterstützung, die das Café von seinem Verein erhalten hatte. Bevor ich überhaupt fortsetzen konnte, fiel er mir sanft ins Wort und hielt forsch dagegen: "Wir danken Ihnen von ganzem Herzen!" Verdutzt hielt ich inne und sagte, dass nur ich wohl allen Grund habe zu danken, da hier wirklich viel Zeit und Aktionen seinerseits aufgebracht wurden, um uns so großzügig zu beschenken. Doch mein Gegenüber ließ nicht locker! Er habe zu danken für die unermüdliche und hingebungsvolle Arbeit der Mitarbeiter im Café. Das sei nicht selbstverständlich und es sei außerordentlich wertvoll für die Bedürftigen und damit auch für die ganze Stadt Neumünster. - Ich war sehr berührt und entschloss mich, jede Gelegenheit zu nutzen, den vielen fleißigen aktiven Frauen und Männern im Café diesen Dank weiterzureichen.
Eine Kultur der Dankbarkeit enthält unbeschreiblich viel Kraft; dies wusste bereits der Apostel Paulus, als er kurz und bündig in 1.Thessalonicher 5, 18 schrieb "Sagt in allem Dank." - Lieber Leser, bitte gestatten Sie mir, dass ich an dieser Stelle auch Ihnen von Herzen Dank sage - für Ihr Interesse am Café Jerusalem und für Ihre Unterstützung! Danke für jede Ermutigung bzgl. unserer Arbeit, danke für jedes Gebet, danke für jede praktische und finanzielle Hilfe. Ohne Sie könnten wir diese Arbeit nicht leisten!
Mit herzlichen Segensgrüßen an Sie,
Gerd Jablonski (1.Vorsitzender des Café Jerusalem e.V.)
18. Juli / 14. August 2024
______________________________________________
___________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________
aktualisiert am 27.02.2024
Eine große Sache, die nicht aufhört ...
Liebe Neumünsteraner,
liebe Freunde des Café Jerusalem,
Ende 2023 wurden wir vor eine große Herausforderung gestellt: Unser Cafégebäude steht zum Verkauf - und da wir dieses seit etwa 25 Jahren nutzen, wurde uns ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Hierfür und für die große Gunst, die uns über die vielen Jahre erwiesen wurde, sind wir unseren Vermietern überaus dankbar.
So starteten wir unmittelbar eine umfangreiche Spendenaktion, die bis zum heutigen Tag andauert. Überrascht und tief bewegt von dem großen Zuspruch in der Bevölkerung weit über die Grenzen Neumünsters hinaus, erleben wir momentan wie sich ganz viele Menschen angesprochen fühlen. Denn das Café Jerusalem ist in Neumünster ein ganz besonderer Segensort! Zumal es viel mehr ist als ein gewöhnliches Café. Es ist für sehr viele Menschen ein Ort, an dem sie leckeres Frühstück und Mittagessen geschenkt bekommen, ein Ort, an dem Essenspakete und Kleidung weitergegeben werden. Und es ist ein Ort der Fürsorge, der liebevollen Begegnung, des Sprechenkönnens, des Gesehenwerdens, ein Ort mit unzähligen kleinen Neustarts. Die Gäste haben oft das Gefühl, nach Hause zu kommen. Dabei nutzen manche Besucher gerade in dieser Jahreszeit die Gelegenheit, sich einige Stunden am Stück in Wärme und Geborgenheit aufzuhalten, bevor es wieder in die Kälte (des Lebens) hinausgeht. Zu unseren Gästen zählen neben Obdachlosen, Drogen- und Alkoholsüchtigen auch Männer und Frauen, deren Rente zum Lebensunterhalt nicht ausreicht, Flüchtlinge aus nahen Krisengebieten und viele andere Bedürftige.
Christus spricht in Matthäus 25, 40: ‚Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.‘ Das Café Jerusalem hat die Aufgabe mit Freuden angenommen. Von Herzen arbeiten wir daran, die uns von Ihnen anvertrauten Essens- und Geldspenden freizügig und ohne Ansehen der Person, an Bedürftige und Obdachlose weiterzugeben. - Danke, dass Sie, liebe Unterstützer, alle Anteil an diesem kostbaren Werk in Neumünster haben und Teil der Lösung sind. Sie schaffen auf diese Weise gute Veränderungen, Veränderungen, die Sie täglich mit eigenen Augen im Café und in der Stadt erleben können!
Neben dem großen Projekt Hauskauf sind wir täglich davon bewegt, unseren lieben Gästen Hilfen in ganz vielen Alltagsbelangen zu gewähren. Ein echtes Zuhause zu schenken, bei dem sie wissen, sie sind nicht nur willkommen, sie gehören hier her. Wir lieben es Gemeinschaft mit ihnen zu haben, sie durch allerlei Lebenskrisen zu begleiten, sie zu ermutigen, sie zu unterstützen, mit ihnen zu lachen und zu weinen.
Stetig denken wir über weitere und noch bessere Hilfsmöglichkeiten nach. Jede helfende Hand, jedes Lächeln, jede Sach- und Finanzunterstützung sind uns daher herzlich willkommen! Wir können Ihnen, liebe Unterstützer, gar nicht genug dafür danken! Keine Spende, kein Geschenk Ihrerseits ist eine Selbstverständlichkeit; mit jeder Zuwendung versuchen wir, sehr sorgsam, sparsam und bedacht umzugehen. Es soll stets ein Segen sein, der direkt und ohne Umwege bei den Bedürftigen ankommt.
Ganz herzliche Grüße,
Gerd Jablonski (Vorsitzender)
Siamak Aminmansour (Geschäftsführer)
Spendenkonto: Café Jerusalem e.V.
VR Bank zwischen den Meeren eG
IBAN: DE78 2139 0008 0003 0009 31
Verwendungszweck: Spende
____________________________________________________________
Sommerfest des Café Jerusalem
Videobericht von Neumünster TV, 01.09.2022 anschauen auf YouTube: https://youtu.be/UqcypzC7Tt8
Café-Jerusalem und die Streetworker verteilen Suppe auf der Klosterinsel (Beitrag von Neumünster TV vom 09.12.2021):
Zum Video auf YouTube.
Aktuelle Berichte in über das Café Jerusalem in der Tagespresse:
- Café Jerusalem: Mehr Besucher in Corona-Zeiten. In: Holsteinischer Courier, 06.08.2021.
- Wiedereröffnung des Café Jerusalem: Ein Stück Normalität kehrt wieder zurück. In: Prima Wochenende, 09.08.2021.






